6 Gründe, warum Nutzertracking Ihre Website verbessern kann

6 Gründe, warum Nutzertracking
Ihre Website verbessern kann

Vermutlich waren Sie auch schon in dieser Situation, dass Sie als Unternehmer den Entschluss gefasst haben, eine neue Website für Ihr Unternehmen in Auftrag zu geben oder diese “in house” entwickeln zu lassen.
Nach einiger Zeit der Entwicklung steht Ihre neue moderne Website und die Besucher können diese bestaunen. Doch dann bemerken Sie, dass Sie gar kein Feedback über die Nutzung der neuen Seite erhalten.

Abhilfe schaffen hier sogenannte Tracking Tools wie beispielsweise Google Analytics. Bei der Einrichtung eines solchen Tools muss präzise darauf geachtet werden, dass die Integration den aktuell geltenden Datenschutzvorgaben entspricht.
Aber der Aufwand lohnt sich, denn mit Hilfe eines solchen Tools ergeben sich viele neue Vorteile für die Entwicklung Ihrer neuen Website.

Inhalt

  1. Zielgruppen bestimmen und gezielt ansprechen
  2. Optimierung der Inhalte anhand von Nutzerdaten
  3. Messbarkeit von Interaktionen & Leads
  4. Leistung von Werbekampagnen messen
  5. Einen Funnel aufbauen - Vom Warenkorb zum Kauf
  6. Auswirkung von Änderungen an der Website messen

In diesem Artikel möchten wir Ihnen 6 gute Gründe für die Integration eines Tracking-Tools, wie Google Analytics nennen, die Ihnen weiterhelfen.


1. Zielgruppen bestimmen und gezielt ansprechen

Ein wichtiger Grund für die Nutzung von Tracking-Software ist die Differenzierung der Zielgruppe/n. Im Prinzip werden erstmal alle Webseitenbesucher als Nutzer registriert. Die Software erkennt, ob dieser Nutzer wiederkehrend, oder neu ist.
Zudem werden Daten zur Sitzungsdauer und Absprungraten etc. erhoben. Doch man erhält nicht nur Daten zur Nutzung des Besuchers, sondern zusätzlich auch noch den ungefähren Standort, das genutzte Endgerät und den Browser.

Sie fragen sich, wofür diese Daten gut sind?

Wir nehmen einmal an, dass Sie einen Onlineshop betreiben und deutschlandweit liefern. Nun möchten Sie wissen, in welchem Bundesland Sie den meisten Absatz haben.
Da kommt Google Analytics ins Spiel und Sie können die Nutzer aus einem Bundesland in eine Zielgruppe zusammenfassen.

In dem Bereich bieten sich eine Vielzahl an Möglichkeiten Ihre individuelle Zielgruppe zu finden und zu definieren.

2. Optimierung der Inhalte anhand von Nutzerdaten

Ein weiterer Grund für den Einsatz ist das Optimierungspotenzial, welches sich aus den Nutzerdaten ergeben kann. Wenn Sie beispielsweise eine neue Karriereseite erstellt haben und diese führt nicht zu den gewünschten Bewerbungen,
dann können Sie die von Google Analytics gesammelten Daten nutzen, um nach möglichen Ursachen zu suchen.

Hier dient das Tracking dazu mögliche Anhaltspunkte zu finden, weshalb die jeweiligen Seiten nicht gut performen. Wichtige KPIs sind hier zum Beispiel die Absprungrate, die Nutzungsdauer, sowie die Interaktionen mit bestimmten Call to Actions.

3. Messbarkeit von Interaktionen & Leads

Die Interaktionen spielen noch eine herausragende Rolle in den Statistiken, denn diese zeigen auf, wie viele Nutzer mit bestimmten Triggerpunkten interagieren. Hier lassen sich in Google Analytics bestimmte Zielvorhaben anlegen.
Dies können zum Beispiel Klicks auf Buttons sein, oder das Abschicken eines Formulars.

Hat der Webseitenbesucher eine Interaktion ausgeführt, wird dies als Lead bezeichnet. Dies ist ein wichtiger Schritt der Transformation vom Interessenten zum Kunden.
So können Sie beispielsweise alle Nutzer zusammenfassen, die eine bestimmte Interaktion auf Ihrer Website getätigt haben, um diese anschließend gezielt mit Werbeanzeigen erneut anzusprechen.
Diese Vorgehensweise wird als Remarketing bezeichnet und ist nur durch das Sammeln von diesen Nutzerdaten möglich.

4. Leistung von Werbekampagnen messen

Im Vergleich zu Werbung über Printmedien oder Plakaten, bietet Online-Werbung den Vorteil der Messbarkeit. Während man bei einer Printkampagne kein wirkliches Feedback zur Reichweite und Leistung erhält, lassen sich diese Daten mit Hilfe der Tracking-Tools genauestens darstellen. Sobald eine Werbeanzeige geklickt wird und der Nutzer auf die jeweilige Landingpage gelangt, wird dies aufgezeichnet. Zudem wird vermerkt, wie viele Nutzer von welchen Quellen und über welche Medien auf die Website gelangt sind.

So behält man beim Einsatz von mehreren Werbemitteln über mehrere Kanäle immer den Überblick und kann gezielt die Leistungen auswerten. Hinzu kommt, dass ebenfalls erkannt wird, ob ein Nutzer, der über eine Werbeanzeige kommt, eine Interaktion auslöst.

5. Einen Funnel aufbauen - Vom Warenkorb zum Kauf

Gerade für Onlineshops ist der Aufbau eines Funnels (dt. Trichter) ein wichtiges Hilfsmittel, um das Kaufverhalten genauer zu überwachen. In der Regel sind mehrere Schritte notwendig, bis ein Kunde ein Produkt kaufen kann.
Dies reicht vom Warenkorb über den Checkout inkl. Zahlung bis zum endgültigen Kauf des Produktes.

Liegt nun die Leistung eines Onlineshops hinter den Erwartungen zurück, kann die Ursache ein zu komplizierter Checkout Vorgang sein. Abhilfe leistet hier die Integration eines Funnels.
Dieser beschreibt jeden einzelnen Schritt vom Interesse bis hin zum Kauf. Ist nun ein bestimmter Abschnitt im Funnel dafür verantwortlich, dass die Conversions gering sind, dann lässt sich dies anhand der Absprungrate in dem Segment erkennen.

6. Auswirkung von Änderungen an der Website messen

Der letzte gute Grund für die Integration eines Tracking Tools ist die Messbarkeit von Auswirkungen durch Änderungen. Passt man beispielsweise den Text auf einer Unterseite an, um diese für Suchmaschinen zu optimieren,
indem man mehr Keywords nutzt und den Content relevanter gestaltet, dann kann man die Auswirkungen direkt in Analytics auswerten.

Kenntlich macht sich dies durch höheren Traffic auf der Seite, sowie eine höhere Einstiegsrate. Die Quellen, von der die Nutzer kommen, lassen sich dort ebenfalls aufzeichnen. Dadurch bekommt man schon nach wenigen Tagen eine direkte Rückmeldung, ob die Änderungen an der Website effektiv waren und mehr Traffic oder leads generieren.



15. Oktober 2020 | Fabian Hilbrands